Bezirksapostel Krause in Cuxhaven

Am 24.07.2019 besuchte Bezirksapostel Krause die Gemeinde Cuxhaven. Bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten über 130 Geschwister den Gottesdienst.

Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete der Bezirksapostel ein Wort aus Jesaja 55, 6: "Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist."

Die Intensität einer Suche nach einem verloren gegangenen Gegenstand richtet sich aus nach dem Wert, den dieser Gegenstand für den Suchenden hat. Welchen Wert hat das Heil, welches uns durch Jesus Christus angeboten wird für uns? Bezirksapostel Krause forderte auf, den Herrn ganz unverkrampft, aber ernsthaft und beharrlich zu suchen. Der Herr möchte sich gerne finden lassen, denn er ist freundlich und gütig, barmherzig und gut. Dies bewies er z.B. dadurch, dass er die Jünger nach seiner Kreuzigung mit den Worten "Friede sei mit euch" (Lk 24,36) begrüßte als er unter sie trat. Es gab kein Wort der Anklage sondern er wandte sich in Liebe und Fürsorge seinen Jüngern zu.

Die Zeit auf dieser Erde ist für uns Menschen auf wenige Jahre begrenzt, unser Leben hängt sinngemäß am seidenen Faden, so der Bezirksapostel. Nutzen wir die Zeit um den Herrn zu suchen, es geht um das ewige Leben. Manchmal ist es auch so, dass der Herr garnicht gesucht wurde, sondern er hat sich finden lassen. Welch eine großartige Gande. In beiden Fällen gilt, wo wir den Herrn gefunden haben, wollen wir die frohe Botschaft weitertragen. Die Jünger haben den Herrn in großartiger Weise erleben dürfen und erkannt, dass sie in Jesus Christus ihr Heil gefunden haben. So erfüllt, konnten sie das Evangelium in die Welt hineintragen.

Im Gebet nicht nachzulassen den Herrn anzurufen, war der Wunsch des Bezirksapostels. Auch heute noch ist das Gebet von großer Bedeutung für den Glaubenden um in Verbindung mit Gott zutreten, man solle die Macht des Gebetes nicht unterschätzen.

Im Mitdienen wies Apostel Schulz auf weitere Möglichkeiten der Suche hin. Zum einen die Suche nach der Botschaft Gottes in der Predigt, unabhängig vom Prediger. Zum anderen das Lesen in der Bibel um Gott in der Heiligen Schrift zu entdecken, um ihn besser zu verstehen und Trost zu empfangen.

Nach dem Gottesdienst bestand die Möglichkeit, sich persönlich zu verabschieden und noch Gemeinschaft untereinander zu haben. Die Geschwister der Gemeinde hatten für ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Abendbuffet gesorgt.