In seiner Predigt beschrieb der Bezirksapostel die Kürze des Berichtes über die Himmelfahrt Jesu Christi in den Evangelien. Durch die wenig Zeilen, die von diesem Geschehen überliefert sind, würde es den Menschen leichter fallen an die Himmelfahrt Jesu Christi zu glauben. Eine ausführlichere Beschreibung hätte nur mehr Raum für Spekulationen und Zweifel geben.
Jesus hat sein Wirken auf dieser Erde nicht mit dem Tod am Kreuz beendet. Er ist auferstanden und vielen Menschen, insbesondere den Jüngern, erschienen. Er hat sie nicht mit Erlebnissen um seinen Kreuzestod alleine gelassen, sondern hat ihnen das Verständnis vermittelt, dass alles so im Erlösungsplan Gottes vorgesehen war. Er gab ihnen Sicherheit, stärkte ihren Glauben und schenkte ihnen Frieden und Freude, damit sie seinen Missionsbefehl ausführen konnten. Bis heute lässt Jesus die Seinen nicht alleine in ihrem Leben, sondern er begleitet uns und sorgt für uns.
Jesus segnete die Jünger als er auffuhr in den Himmel. Auch heute sind wir durch Jesus gesegnet, indem wir die Sakramente erfahren und sein Wort hören.
Die Jünger kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück, obwohl Jesus von ihnen gegangen war. Sie lobten und priesen Gott im Tempel. Das konnten sie tun, weil sie durch die Begleitung Jesu Sicherheit empfangen hatten, dass er allezeit bei ihnen sein wird. Auch wir dürfen uns freuen, dass Jesus durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes bis heute präsent ist. Die frohe Botschaft Jesu Christi wird uns durch das Apostelamt entgegengebacht. Wir dürfen erkennen, dass der große Gott ein Gott der Liebe und Versöhnung ist, der uns in seine Gemeinschaft hineinruft. Der Bezirksapostel rief dazu auf, sich auch über die vielen positiven Aspekte des Lebens zu freuen. Gerne wird auf das Negative geschaut und vergessen, dass wir in Frieden und Freiheit leben und alles im Überfluss genießen dürfen. So vielen Menschen ist dieser Reichtum nicht geschenkt.
Mit Blick auf die Zukunft, dürfen wir uns ebenfalls freuen. Jesus Christus hat verheißen wiederzukommen und mit den Gläubigen Hochzeit im Himmel zu feiern. Darum wollen wir positiv in die Zukunft gerichtet sein und uns über die Verheißung von ganzem Herzen freuen und alles dafür tun, am Tag des Herrn angenommen zu werden.
Nach den Predigbeiträgen des Bezirksältesten und des Vorstehers, konnte ein Kind die Gabe Heiligen Geistes in dem Sakrament der Heiligen Versiegelung empfangen. In der Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen wurde insbesondere der vielen Seelen gedacht, die in 100 Jahren die Gemeinde gebaut und geprägt haben.
Zu diesem Fest gab es noch ein besonderes Geschenk für die Gemeinde. Zwei Schwestern wurden zur Diakonin ordiniert und ein Bruder im Diakonenamt bestätigt.
Zum Abschlus hat der Bezirksapostel der Gemeinde noch ein Grußwort zum 100-jährigen Bestehen hinterlassen aus Psalm 73, 23.24: "Dennoch bleibe ich stets an dir; du hälst mich mit deine starken Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an."
Der Festgottesdienst wurde durch unterschiedliche Ensembles und einem Projektchor musikalisch gestaltet. Nach dem Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit Gemeinschaft zu pflegen beim Kirchencafé. Herzlichen Dank an alle Geschwister, die dieses Fest so schön mitgestaltet haben.
Neuapostolische Kirche